Achtung: «Zurückspulen geht nur im Film»

In der Schweiz ereignen sich jedes Jahr rund 11'000 Brände in Gebäuden mit vielen Toten, noch mehr Verletzten und einer Schadenssumme von über 300 Millionen Franken. Viele dieser Brände sind auf Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit zurückzuführen, wären also vermeidbar.

Häufig verstecken sich Brandgefahren in alltäglichen Situationen: eine Kerze kippt um, ein elektronisches Gerät ist defekt, oder die Asche des Cheminée wird zu früh entsorgt. Im besten Fall sind die Folgen eines Brandes klein. Zu oft aber zerstört ein Feuer das ganze Zuhause, hinterlässt schwere Verletzungen oder gar Todesopfer. Der Geruch des Rauchs erinnert noch wochenlang an das Unglück, während persönliche Gegenstände für immer verloren sind – das Hochzeitsfoto, die Lieblingspuppe der Tochter, Fotoalben, Schulzeugnisse oder Kinderzeichnungen. Werte, die zum Teil zwar versichert, nie aber ersetzt werden können. Ganz zu schweigen von den finanziellen oder gar juristischen Folgen eines Brandes.

Neue Präventionskampagne - Film ab!

Nach einem Unglück die Zeit zurückzudrehen, geht leider nur im Film. Genau hier knüpft die neue Kampagne der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB an. In kurzen emotionalen Videosequenzen macht sie bewusst, welche Schäden Brände anrichten können. Zudem zeigt sie auf, wie einfach es ist, sich vorgängig zu informieren und so selber aktiv Bränden vorzubeugen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BFB.

Beratungsstelle für Brandverhütung BFB

Die Beratungsstelle für Brandverhütung wird durch die Kantonalen Gebäudeversicherungen finanziert und engagiert sich in deren Auftrag in der Brandprävention. Sie ist nicht gewinnorientiert und hat ihren Sitz in Bern bei der Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen VKG.

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