Länger nicht benutzte Cheminées sicher wieder in Betrieb nehmen

Die Energiekrise bewegt die Schweiz. Der Verkauf von Cheminée-Holz boomt, länger nicht mehr genutzte Cheminées werden wieder in Betrieb genommen, um Strom oder Gas zu sparen. Dies kann mit erheblichen Risiken verbunden sein.

Die Hauptgefahr liegt in verstopften Abgasanlagen (Kaminen), welche durch Vogel- oder Wespennester, Laub oder Schmutz verschlossen sind. Das ist nicht nur eine Brandgefahr fürs Gebäude, sondern auch eine grosse Gefahr für Personen.

Dann gibt es alte Anlagen, die nicht mehr betriebssicher sind, zum Beispiel wenn die Abgasanlage oder Teile des Cheminées durchgerostet sind oder Abstände zu brennbarem Material nicht eingehalten sind.

Vor dem ersten Anfeuern ist unbedingt ein Kaminfeger aufzubieten, der die Feuerungs- und Abgasanlage kontrolliert und wenn nötig reinigt.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihren Kaminfegermeister. Er berät Sie gerne und hilft Ihnen bei der Beurteilung der Feuerungs- und Abgasanlage. 

Aus aktuellem Anlass hat die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB einfache, aber wirkungsvolle Ratschläge zusammengestellt. Diese helfen, mögliche Gefahren zu erkennen und somit Unfälle und Brände zu verhindern.

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