Die Gebäudeversicherung Luzern feierte im Jahr 2010 nicht nur ihren 200. Geburtstag, auch das Geschäftsergebnis ist ein Grund zum Feiern: Die tiefsten Feuerschäden aller Zeiten, unterdurchschnittliche Elementarschäden sowie solide Wertschriftenerträge ermöglichen ein sehr gutes Ergebnis. Die Hauseigentümer profitieren davon.
Reingewinn von 19,3 Millionen Franken
Im Geschäftsjahr 2010 wirkten sich gleich zwei Faktoren positiv aus: Die aussergewöhnlich gute Schadenbilanz mit Gesamtschäden von 18,2 Millionen Franken (Vorjahr 49,9 Mio.) und die durchschnittlichen Vermögenserträge von 10,8 Millionen Franken tragen zum erfolgreichen Geschäftsergebnis bei. Die Gebäudeversicherung Luzern darf zwar als finanziell gesundes und stabiles Unternehmen bezeichnet werden, trotzdem darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass solch gute Jahre auch zwingend notwendig sind. Denn schadenintensivere Jahre folgen bestimmt.
Prämiensenkung für Hauseigentümer
Die Hauseigentümer profitieren direkt von der guten finanziellen Situation: Sie erhielten im Januar 2010 einen Jubiläumsprämienrabatt von 40 Prozent. Zusätzlich wurden die Prämien per 1. Januar 2011 dauernd um rund 10 Prozent gesenkt. Mit diesen Massnahmen bleibt die Gebäudeversicherung Luzern der Philosophie treu, dass sie über genügend Reserven für schadenintensive Jahre verfügt und die Hauseigentümer nach Möglichkeit an guten Geschäftsergebnissen teilhaben lässt.
Feuerschäden so tief wie noch nie
Die über 115‘000 Gebäude im Kanton Luzern sind gegen Feuer- und Elementarschäden bei der Gebäudeversicherung Luzern versichert und haben einen Gesamtwert von 95,3 Milliarden Franken. Mit Feuerschäden von 10,8 Millionen Franken wird im Geschäftsjahr 2010 das tiefste Ergebnis seit dem Jahr 1981 erreicht. Setzt man diese Schadensumme ins Verhältnis zu den aktuellen Versicherungswerten, ergeben sich gar die tiefsten Feuerschäden aller Zeiten. Ebenfalls ein erfreuliches Ergebnis wurde bei den Elementarschäden erreicht: Sie liegen mit 7,4 Millionen Franken deutlich unter dem 10-Jahres-Schnitt. Ausgesprochen gewitteraktiv war der Monat Juli: 80 Prozent der gemeldeten Schäden ereigneten sich in diesem Monat (Hagel und Sturmschäden). Die übrigen schadenarmen Monate, insbesondere die sonst schadenintensiven Monate April, Mai und Juni, ermöglichen das gute Ergebnis.
Auf der rechten Seiten finden Sie als PDF:
- den Geschäftsbericht 2010
- das Geschäftsjahr 2010 im Überblick (Auszug aus Geschäftsbericht)
- sowie die Kennzahlen 2010 (Auszug aus Geschäftsbericht)